Phytotherapie


Die Pflanzenheilkunde basiert auf einem traditionellen und grossen Erfahrungsschatz. Es ist denkbar, dass die Menschen früher durch den natürlichen Lebensrhythmus und die Naturverbundenheit ein feines Gespür entwickeln konnten, welches ihnen erlaubte, bei Krankheit die richtigen Pflanzen zu wählen. Später, während der Antike, wurde dieses mündlich überlieferte Wissen unter anderem vom griechischen Arzt Hippokrates (Vater der Medizin) studiert sowie dokumentiert und vom römischen Arzt Dioskurides in der Materia medica beschrieben. Hildegard von Bingen (1098-1179) - Vertreterin der Klostermedizin - lässt ihr Lebenswerk, die Physica, entstehen. Einen weiteren Höhepunkt erlebt die Phytotherapie durch Paracelsus gegen Ende des Mittelalters.

Die heutige moderne Pharma extrahiert Heilpflanzenwirkstoffe. Der ganzheitliche Aspekt der Heilkräuter geht so verloren. Deswegen ist es aus naturheilkundlicher Sicht wichtig, das natürliche Gefüge einer Heilpflanze nicht zu zerstören. Stoffliche Elemente und energetische Kräfte sollen erhalten bleiben, wie das in Kräutertee, Urtinkturen und spagyrischen Essenzen der Fall ist.

Falls Sie, liebe Patientin lieber Patient, ein phytotherapeutisches Heilmittel einnehmen, lassen Sie es auf der Zunge wirken, kosten Sie und versuchen Sie es zu erfühlen. Es sind wertvolle Stoffe und Informationen welche auf der körperlichen, geistigen und seelischen Ebene ihre Wirkung entfalten können…….